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By Karl v. Frisch, M. Lindauer

Das berühmte Buch des Nobelpreisträgers Karl von Frisch liest sich wie eh und je leicht, einprägsam und flüssig.

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Ein tüchtiger Parfümsachverständiger wird bei einer geruchlichen Prüfung jener beiden Pomeranzenöle über ihre Herkunft nicht im Zweifel sein. Die Bienen sind in ihrer Unterscheidung von ähnlicher Sicherheit und kümmern sich nur wenig um das Kästchen mit dem spanischen Pomeranzenöl. Im ganzen geht aus diesen und aus vielen anderen Versuchen hervor, daß die Bienen den Dressurduft ausgezeichnet im Gedächtnis behalten und ihn von Düften, die für die menschliche Nase deutlich von ihm verschieden sind, mit großer Sicherheit unterscheiden.

Kindern, die das Daumenlutschen nicht lassen wollen, hat man bisweilen ein wenig Chinin auf die Finger gestrichen. Es schmeckt so bitter, daß sich dieses Erziehungsmittel allen anderen überlegen zeigt. Bienen trinken Zuckerlösungen mit einem Chininzusatz, der sie für uns bereits völlig ungenießbar macht, noch mit bemerkenswertem Behagen. Auch für andere Bitterstoffe sind sie weit weniger empfindlich als wir. So ließen sich noch manche Abweichungen in ihrem Geschmack aufzählen. Doch da wir kein Kochbuch für Bienen verfassen wollen, mag es hiermit sein Bewenden haben.

Wir füttern z. B. in einem blauen Kästchen, das nach Jasmin duftet (Abb. 37 a, mittleres Kästchen). Nach genügender Dressur stellen wir links ein blaues Kästchen ohne Duft, rechts ein jasminduftendes Kästchen ohne blaue Farbe auf (Abb. 37 b). Die vom Heimatstocke wiederkommenden Bienen fliegen aus bedeutender Entfernung zielsicher auf das blaue Kästchen los. Vor dem Flugloch angekommen, stutzen sie plötzlich, sie vermissen den gewohnten Jasminduft, und die wenigsten schlüpfen hinein. Die meisten beginnen ein zielloses Suchen und Herumschwärmen, den Kästchen entlang.

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