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By Reinhold Henzler

Das aussere Erscheinungsbild vieler Genossenschattsbetriebe ahnelt oder gleicht oft so sehr dem Aussehen anderer Betriebe, vor allem dem ihrer Konkurrenzbetriebe, dass es fur den von aussen kommenden Betrachter schwer sein kann, die Unterschiede zwischen genossenschaftlichen und nicht genossenschaftlichen Betrieben und damit die betriebswirtschaftlichen Be sonderheiten der Genossenschaften zu erkennen. Diese Eigentumlichkeiten ergeben sich - jedenfalls in einer vorwiegend verkehrswirtschaftlich konzipierten und orientierten Wirtschaftsordnung - aus dem Grundauftrag, der jedem Genossenschaftsbetrieb und seiner Leitung erteilt ist und der darin besteht, die Einzelwirtschaften oder Betriebe der Mitglieder auf dem Wege direkter Leistungsbeziehungen (Erzeugung und Beschaffung, Weiter verarbeitung und Verwertung usw. ) zu fordern. Je scharfer die Konkurrenz zwischen genossenschaftlichen und nichtgenossenschaftlichen Betrieben ist, um so verwandter ist die wettbewerbliche Gestalt der konkurrierenden Be triebe und um so ahnlicher sind ihre wettbewerbspolitischen Massnahmen und Mittel, um so mehr erscheint aber auch der fundamentale Unterschied in ihren Betriebszielen verdeckt. Vom genossenschaftlichen Grundauftrag ausgehend werden in der vor liegenden Arbeit die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Eigenheiten der Gestaltung und Gestalt von Einzelgenossenschaften sowie ihres Funktions programms und Funktionsablaufs, Wechselbeziehungen zwischen Einzel genossenschaften und Zentralgenossenschaften und das Verhaltnis von Genossenschaften und Marktintegration untersucht. Die Schrift stutzt sich auf eine Arbeit des Verfassers, die unter dem Titel "Die Genossenschaf- eine fordernde Betriebswirtschaft" im Jahre 1957 im Verlag W. Girardet in Essen erschienen

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2. FUDktioneD und GUedenmg Aus dem Zusammenwirken von Einzelgenossenschaften und Zentralgenossenschaften folgt, daß die zentralgenossenschaftlichen Betriebe auf höherer Marktebene gleichartige Beschaffungs- und Verwertungsfunktionen wie die einzelgenossenschaftlichen Betriebe für diese auszuführen haben. Bei dieser Ausübung genossenschaftlicher Gegengeschäfte treten sie mit anderen, größeren Märkten in funktionelle Beziehung und haben demzufolge auch andere Marktrisiken zu übernehmen. ) zu übernehmen, ') VgI.

Drittes Kapitel Die Organisation der genossenschaftlichen Personenvereinigung I. Generalversammlung einsdtließUch Vertreterversammlung Vorstand - Aufsichtsrat Aus dem genossenschaftlichen Grundauftrag, also aus der Ableitung des Genossenschaftsbetriebs aus den gleichartigen ökonomischen Interessen der Mitglieder und ihrer Wirtschaften folgt, daß die Gen e r a 1 ver sam m 1 u n g das oberste Willens- und Entscheidungsorgan der Genossenschaft ist und daß sowohl der Vorstand, dem die Geschäftsführung und die Vertretung der Genossenschaft obliegt, als auch der als beratendes und überwachendes Organ tätige Aufsichtsrat ihre Mandate von der genossenschaftlichen Generalversammlung erhalten.

Sie klingt auch ähnlich in ausländischen Definitionen für die Genossenschaft an. Als Merkmale für die Einkaufsgenossenschaften werden z. B. in der Schrift L'achat en commun, Bruxelles 1956, Seite 10, genannt: 1. une libre association, 2. une association de personnes, 3. sous forme d'une grande entreprise. 22) VgI. dazu auch Karl Rößle, Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 5. Auflage, Stuttgart 1956, Seite 46 und 47. 23) Mit Nachdruck sei darauf hingewiesen, daß es sich bei dieser Begriffsbestimmung um eine Abgrenzung des Erfahrungsobjektes für die vorliegende Arbeit handelt.

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