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By Hans-Joachim Schlettig, Ursula von der Heide

Anregungen zum Nachmachen werden Sie in diesem Buch finden, das das Konzept der patientenbezogenen Pflege umfassend und praxisbezogen beschreibt.

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Wir argern uns tiber bestimmte Gewohnheiten, Verhaltensweisen und Schwachen der anderen oder reagieren geradezu allergisch auf sie. Das start die Vertrauensbasis, die Grundlage eines jeden professioneHen Teams ist. Diese Starfaktoren relativieren sich aber, wenn wir auch Starken, Fahigkeiten und Kannen der anderen bewuBt wahrgenommen und kennengelernt haben. Das Akzeptieren der Schwachen und das Schatzen ihrer Fahigkeiten auf der beruflichen und persanlichen Ebene laBt Vertrauen entstehen, das eine respektvolle 39 40 Beziehung und gleiehberechtigte Zusammenarbeit ermoglicht.

FOr die Praxis der Bezugspflege ist deshalb auBer Berufserfahrung eine grOndliche und ausreichend lange Einarbeitung der Pflegenden Voraussetzung. Bei Problemen im sozialen Miteinander und zu groBer Belastung durch die intensiven Pflegesituationen sind Hilfen im Umgang miteinander zu erwagen, wie sie regelmaBige Teambesprechungen, Balintgruppen und Supervision darstellen. Eine weitere Untersttitzung besteht darin, keine fixe Erwartungshaltung an die einzelnen heranzutragen, sondern gegenseitig die individuellen Fahigkeiten wahrzunehmen, voneinander zu lernen und zu profitieren.

Verkomplizierend wirkt sich die unterschiedliche Geschlechtszugeharigkeit aus: Der Arzt als typisch mannlicher und die Pflegende als typisch weiblicher Beruf. Dem Arzt wird auch dadurch eine hahere Autoritat zugestanden. Damit verbunden sind stereotype Rollenverhalten und -erwartungen. UnbewuBt beeinflussen sie das Verhalten sowohl von Patienten als auch von Arzten und Pflegenden. Allerdings ist dieses Bild bereits in Wandlung begriffen. So ist die Arztin, die mit dem mannlichen Krankenpfleger Visite macht, langst kein ungewohnter Anblick mehr.

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